Die Gattung Spondias aka Taberebá gibt es in mindestens 10 Arten tropischer Fruchtbäume im tropischen Amerika, die Hälfte davon im Amazonasgebiet. Sie werden in der Regel 20-25m hoch und produzieren große Mengen fleischige, orangene oder gelbe Früchte. Die Schale der Früchte ist relativ dünn und das Fruchtfleisch (welches die gleiche Farbe hat wie die Schale) ist süß-sauer, aromatisch und voller Duftnoten. Herunter gefallene Früchte werden von den Einheimischen oft gleich an Ort und Stelle im Ganzen verzerrt oder aber vorher geschält, um das reine Fruchtfleisch zu genießen.

Taperebá, von einigen Indios auch „Cajá“ genannt, kommt auf vielfältige Weis in süßen wie in salzigen Rezepten zur Anwendung, darunter Säfte, Eiscreme, salzige Pürees und sogar Bier! Unreife Früchte können als Pickles oder Oliven haltbar gemacht werden. Die Früchte sind hyperkalorisch, reich an Vitamin C, A, Eisen und Kalzium! Auch junge Blätter und Wurzeln dieser Pflanze sind essbar, zB, die Blätter als Salat-Ersatz, und die Wurzeln als Kartoffel-Ersatz. Sogar Mehl kann man aus den Wurzeln machen, das sich sehr gut für Brote, Kuchen und Kekse eignet.

Neben dem gastronomischen und dem ernährungstechnischen Vorzügen hat die Food and Agriculture Organisation for the UN (FAO) Taperebá/Cajá noch dazu als eine Art mit großem „food forest“-Potential eingestuft. Einfach anzubauen, tolerant gegenüber überschwemmten Böden, Schattenspender und ganzjährige Fruchtspender sind einige der Gründe dafür. außerdem zieht dieser Baum einige seltene Tierarten an, wie Nabelschweine, Tapire und Schildkröten, die die herabgefallen Früchte schätzen, was also zur Erhaltung dieser seltenen Arten beiträgt.

Taperebá wir in weiten Regionen des nördlichen Brasiliens konsumiert, ist jedoch im wirtschaftsstarken Süden des Landes sowie außerhalb Brasiliens fast gänzlich unbekannt.

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